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Winterarbeit in einem Bauernhaus
Während der kalten Jahreszeit wurden drinnen in unserem Haus in Kerschbaum die verschiedensten Arbeiten gemacht, zu denen man sonst weniger Zeit hatte. Z.B. machte der Vater in der Stube nach Bedarf Holzschaffl (Söchter) oder Holzschuhe. Eine Besonderheit war das Besenbinden. Die notwendigen Weidenruten (Wiedn) wurden mit einem Holzgerät in vier Teile gespalten und mit einem Messer ausgeputzt. .....
1947 - Kerschbaum -
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Das Anstandseck am Jausenbrett
Früher war es üblich, dass man einmal im Jahr zu Fuß oder mit dem Pferderennwagerl die Verwandten oder sie uns besuchten. Man erzählte sich dabei vieles, was sich so im Laufe des Jahres zugetragen hatte. Die Männer untereinander sprachen über die Wirtschaft, vom Stall, vom Anbau und von der guten oder schlechten Ernte. Die Frauen sprachen von der Küche und von den Kindern. .....
1950 - Apfoltern -
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Treibjagd
Wie jedes Jahr, wenn die Erntezeit beendet war und die Herbstzeit angebrochen war, gab es in unserer Gemeinde mehrere Treibjagden. Ich ging immer als junger Bursch einige Jahre vor meiner Hochzeit und auch noch einige Zeit danach mit als Treiber. Jedes Mal freute es mich, wenn wir Burschen oder Männer zur großen Treibjagd in Apfoltern vom zuständigen Revierleiter (Röbl Hubert) persönlich eingeladen wurden. .....
1968 - Apfoltern -
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Krauttreten
Wenn um den 15. Oktober die Erntearbeiten zu Ende gingen, wurde das Kraut (Kohl) als letzte Ernte des Jahres eingebracht. Meistens war es um diese Jahreszeit schon kalt und nass. Da man dazumal (vor 1955) noch sehr viel Kraut und Kartoffel aß, wurde dementsprechend viel Kraut gepflanzt. .....
1953 - Kerschbaum -
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Kartoffeldämpfergemeinschaft in Kerschbaum
Da die Kartoffeln oft über die lange Winterzeit im Keller faulig wurden und die Verluste groß waren, entschlossen sich 13 Bauern aus Kerschbaum eine Dämpfkolonne anzukaufen. .....
1964 - Kerschbaum