Vor 30 Jahren wurde das Wäschepflege-Museum eröffnet

Vor 30 Jahren wurde das Wäschepflege-Museum eröffnet.

Am 1. Mai 1996 wurde das Wäschepflegemuseum durch Landtagsabgeordnete Elisabeth Freundlinger eröffnet. Es war ein Fest, bei dem als Wäschermädel verkleidete Frauen einer großen Anzahl von GemeindebewohnerInnen und Gästen einen Reigentanz vorführten und eine Dixiland-Band auf und mit Waschgeräten Musik machte (Musiker der Musikkapelle Rainbach). Eine Wäscheleine mit aufgehängter Wäsche vom Ortsanfang bis zum Ortsende entlang der Bundesstraße und eine von Fritz Blöchl angefertigte 2,30 m große hölzerne Wäscheklammer neben der Bundesstraße sollten auf das Museum und dieses besondere Ereignis aufmerksam machen. In der Presse gab es dazu etliche Berichte, von denen nicht die ganzen, sondern nur Teile davon, anschließend nachzulesen sind:

REKORDVERDÄCHTIG ist die Aktion, mit der in Rainbach im Mühlkreis die Werbetrommel für eine Österreichweit einzigartige Museums-Attraktion gerührt wird. Das Museum, das morgen, Mittwoch, seine Pforten öffnet, zeigt die Geschichte der Wäschepflege. Die rund 500 Meter lange Wäscheleine, die durch den Ort führt, dürfte das längste Plakat der Welt sein.
(Volksblatt 30.4.1996 – Titelseite)

RAINBACH/MKR. — Eine mitunter etwas kuriose und liebevoll aufbereitete Zeitreise
in die „Prä-Megapearls-Ära‘“ ermöglicht ein österreichweit einzigartiges Museum der Wäschepflege, das morgen, Mittwoch, in Rainbach im Mühlkreis eröffnet wird. Wie der Name sagt, geht es um die Geschichte des Wäsche-Waschens.
(Volksblatt 30. April 1996)

„Am 1. Mai wird das Rainbacher Wäschepflegemuseum eröffnet
„Ein Hoch der Rumpel“

Sieben Jahre intensiver Vorbereitungsarbeiten haben die Initiatoren des Rainbacher Wäschepflegemuseums in ihr Vorhaben investiert, nun ist es soweit: Am 1. Mai wird der kleine „Zeitreisetempel“ in Sachen Wäschepflege eröffnet. Mit einer Fülle von Exponaten, die allesamt der anscheinend natürlichsten Sache der Welt gewidmet sind. Besonders stolz aufs neue Museum ist natürlich Helmut Kogler, der den Löwenanteil an Arbeit leistete.“
(Der Freistädter - Mai 1996 Nr.5)

„Unterstützt wurde der engagierte Lehrer Knogler vor allem von Bürgermeister Franz Schimpl, der vor zwei Jahren das alte „Weinhäus‘“ für die Gemeinde angekauft hat. Nach Abschluss der umfangreichen Renovierungsarbeiten unter der Leitung von Ing. Bauernfeind hat das Rainbacher Wäschepflegemuseum in diesem Haus nun einen stilvollen Rahmen gefunden. Und dass nicht nur der äußerliche Rahmen, sondern auch die Ausstellungsgestaltung als überaus gelungen bezeichnet werden kann, dazu hat der Tourismuslehrgang Hagenberg einen bedeutenden Beitrag geleistet.“
(Rundschau Freistadt/Urfahr Nr. 19 vom 9.Mai 1996)

„Sind sie nicht zum Anbeißen, die „Rainbacher - Wäschermädels“?
Ihren großen Auftritt hatten sie anlässlich der Eröffnung des Wäschepflegemuseums, das eine Menge Besucher angelockt hatte. Wie das nostalgische kleine Museum selbst, war auch seine Eröffnung dem Wäschewaschen von anno dazumal gewidmet. Zu Dixie-Klängen wurde teils auch auf Waschrumpeln musiziert, im ganzen Ort wurde die Wäsche zum Trocknen auf die Straße gehängt. Besonders stolz war natürlich „Gründervater“ Helmut Knogler, der ein paar Jahre mühsamer Arbeit in das Projekt gesteckt hat, mittlerweile aber auf einen 120 Mitglieder starken Verein und gut zwanzig ständige Mitarbeiter zurückgreifen kann.“
(Der Freistädter - Juni 1996 Nr. 6)

Mehr Infos über das ehemalige Museum findet man hier (Bitte anklicken!)

Hier können Sie nochmals einen Blick ins ehemalige Museum werfen und Kommentare dazu lesen - Hier anklicken!

Fotos
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Ihren großen Auftritt hatten die "Rainbacher Wäschermädels" am 1. Mai 1996 anlässlich der Eröffnung des Wäschepflegemuseums, das eine Menge Besucher angelockt hatte.
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REKORDVERDÄCHTIG war die rund 500 Meter lange Wäscheleine, die durch den Ort führte, mit der in Rainbach im Mühlkreis die Werbetrommel für eine Österreichweit einzigartige Museums-Attraktion gerührt wurde.
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Besonders stolz waren natürlich „Gründervater“ Helmut Knogler und Bügermeister Schimpl, als endlich am 1. Mai 1996 das Museum durch Landtagsabgeordnete Elisabeth Freundlinger eröffnet wurde. - Alle 3 Fotos: Heimatverein Rainbach i. M.
Verfasser

Zusammengestellt von Helmut Knogler Labacher Straße 9
4261 Rainbach i. M.